„Ja“ zum Leben sagen

Wir alle wollen ja nur das Beste für uns und andere, aber oft zu viel davon, vor allem zu viel „Tun“ und „Haben“ und zu wenig „Sein“. Es wäre wunderbar, wenn auch unsere Seele knurren würde, wenn sie hungrig ist, so wie es der Magen macht. Doch die Seele schweigt und verzweifelt still. Die Stimme einer hungrigen Seele ist Unruhe, Verwirrung und das unbestimmte Gefühl der Unsicherheit und des Überwältigtseins. „Nein“ zu sagen zu dem, was uns auf Dauer nicht gut tut, kann nur, wer seine tiefere Bestimmung gefunden hat, ein tiefes „Ja“ zum Wesentlichen in sich trägt, mit dem er sich gegen das viele Unwesentliche abgrenzt. Wenn wir mehr Perioden der Ruhe, Regeneration und Besinnung in unserem Leben integrieren, wird sich viele Probleme von selbst lösen – einfach weil wir wieder zu uns finden.

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